Publike Service Annoncierung: Obwohl der vegane Eiersalat von Popp richtig doll gut schmeckt, habe ich heute im Rewe denjenigen welchen aus echten Eiern gekauft, die aus echten Hühnerärschen kamen und in denen echte, ungeborene Kinder von Hennen steckten. Er war auch sehr lecker.
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Es gibt Institutionen, die schreiben dir ne Mail um dir darin mitzuteilen, dass sich im Posteingang ihrer komplett räudig programmierten App eine wichtige Nachricht befindet und nachdem du eine halbe Ewigkeit damit verbracht hast, dich via Drölf-Faktor-Gewichse anzumelden und du dich in der App nach dem Posteingang dumm und dusselig gesucht hast, stellt sich die wichtige Nachricht als irgend ein beschissener, komplett uninteressanter Newsletter raus.
Warum zum Fick schicken die sowas nicht einfach direkt als Mail, statt der Mail, die mir sagt, dass ich mich in diese bekackte App einloggen soll? Als wenn Newsletter nicht sowieso schon beschissen genug sind. Und wer bitteschön liest den denn noch, nachdem man eigentlich irgendetwas wirklich wichtiges erwartet hat und dann mit so einer überflüssigen Kacke konfrontiert wird? Da hat sich der Hass auf Newsletter doch direkt mal verdoppelt.
Als würde der Postbote dir nen Backstein mit nem Zettel dran durch’s Küchenfenster kloppen auf dem steht, dass im Briefkasten wichtige Post ist und dann rennst du drei Stockwerke nach unten und im Briefkasten steckt der Flyer von irgend einem veganen Hundefrisör aus dem Nachbarort.
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Nostalgie-Level: Ich hab die Ordnerbildchen im Dock auf dem Dienst-Mac in Office 95 Optik.
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Erster Stuhlgang des Jahres.
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Falls sich jemand fragt, wie mein Jahreswechsel lief: Ich hatte Zeit und Lust, diesen Post hier zu schreiben, muss ich mehr sagen?
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Letzter Stuhlgang des Jahres.
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Sternzeit 79999.6: Raclette-Koma.
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„Es gab im Rewe gar keine Ananas mehr.“ – „Da haben sich offenbar viele Typen einiges vorgenommen für heute Abend.“ – „Was?“ – „Was!?“
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Im lokalen Rewe freuen sie sich schon darauf, heute Nacht das neue Jahr 602 zu begrüßen.
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Public Service Announcement: Der vegane Eiersalat von Popp schmeckt richtig doll gut.
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Vorsatz für 2026: Mehr Sigur Rós hören.
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Da macht man sich jahrelang über die farblose Kleidung von Omas und Opas lustig und dann kommt plötzlich der Tag, an dem man so alt ist wie Freddie Mercury als er die Ohren angelegt hat, und man bestellt sich einen beigefarbenen Rucksack.
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Ich will ja nicht sagen, dass alle Schlafsofas unbequem aussehen, aber ich glaube, ich habe mir gerade nur beim Betrachten im Prospekt einen Nerv im Rücken eingeklemmt.
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Ich glaube, es gibt nichts, was widerlicher ist, als das hier. Und ich bin mir ziemlich sicher, selbst die Mitarbeiter in der Spreewaldhof Fabrik denken sich: „Meine Fresse, was für ein ekelhaftes Zeug produzieren wir hier eigentlich? Das frisst doch keiner! Was machen die Menschen damit? Schakale verjagen?“
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Bisher den gesamten Tag auf dem Sofa verbracht. Eine Doku über Alfred Nobel geguckt, eine über Diamanten und ein Interview mit Anne Will und Felix Lobrecht.
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Die Kakerlake besitzt nur ein einziges USB-C Ladekabel, hat aber neununddrölfzig verschiedene Häkelnadeln. Wenn ich jetzt herausfinde, wie man aus Wolle Strom häkeln kann, gewinne ich mit Sicherheit den Nobelpreis.
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Aufgewacht zwischen den Jahren. In Hannover. Ich brauche Briefmarken.
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Der geisteskranke, orangefarbene Amerikaland-Diktator trifft sich mit Selenskyj und plant mit ihm den Frieden in der Ukraine. Und Selenskyj und die ganze Presse nehmen den Typen einfach komplett zweifelsfrei für voll und freuen sich ganz dolle und denken sich: „Gewiss, dieser feine, kultivierte Menschenfreund mit der Haut eines achtzehnjährigen Pfirsichs wird der Galaxis den Frieden zurückbringen!“
Und ich frag mich die ganze Zeit, ob denen überhaupt klar ist, dass da ja zwingend eigentlich noch jemand mit am Tisch sitzen müsste, der aber bislang noch sowas von überhaupt gar keine Anstalten gemacht hat, dass er auf Frieden auch nur irgend eine Art von Bock hat. Ich glaube, Biff Tannen und Charlie Brown haben die Rechnung ohne Lucy Van Pelt gemacht.
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Die Räder vom Einkaufswagen bei Rewe quietschten. Allerdings nur, wenn man ihn ganz langsam geschoben hat. Bei normalem Tempo tatsächlich überhaupt nicht.
Ich habe ihn also selbstverständlich ganz langsam geschoben um allen Leuten maximal auf die Eier zu gehen.
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Werbung gesehen für Spülmittel, das Essenreste löst, die bereits 48 Stunden lang eingetrocknet sind, für Deo, welches 72 Stunden frisch hält und Waschpulver, was 1 Woche alte Flecken rauskriegt. Fazit: Tagelanges rumliegen und sich mit nichts mehr zu beschäftigen außer Doomscrolling war nie einfacher.
