
Sticker, anyone?

Sticker, anyone?

Wenn ihr mich sucht: Ich bin im Retro-Bereich der Gamescom, bei den anderen alten Männern. Cowabunga!

Nehmt mir Photoshop weg, ich hab schon wieder viel zu viel Langeweile.
Tag 31
G 72.3 / BU 100
10km / 35m / 17kmh

Am Wochenende in einem entspannten dreistündigen Marsch bis zum Ostende der Insel gewandert. Zur Belohnung gabs einen Regenbøgen und vegane Mettwurst, die verpackt war wie Hunde-Leckerli und eine Konsistenz hatte wie vier Lagen Löschpapier.
In den vier Stunden, die ich jetzt wieder Zuhause bin, sind hier schon mehr Krankenwagen und Polizei mit Blaulicht und Sirene über die Kreuzung geballert als in den kompletten 4 Tagen in Frankfurt.
Entweder müssen die Wache und das Krankenhaus hier das gesamte Ruhrgebiet abdecken oder die Straße, auf der ich wohne, ist offizielle Teststrecke.

Heute nach der Arbeit auf Fotosafari in Frankfurt unterwegs gewesen. Durch das Bankenviertel bis zum Römerberg, dessen Ostzeile ich tatsächlich schon kenne, seit ich 10 oder 11 war: Ich hatte damals eine Modelleisenbahn und kannte den Faller Katalog auswendig. Und dort gab es besagte Häusergruppe als Bausatz, den ich schon damals sehr faszinierend fand.
Wie auch immer. Zurück bin ich dann durch’s Bahnhofsviertel. Und während im Bankenviertel tatsächlich der Duft von teuren Parfums in der Luft lag, in welches sich die Bank-Menschen eingenebelt hatten, roch es in der Nähe des Bahnhofs nach Cannabis, Pisse und Kotze.
Ich hab fast die ganze Speicherkarte vollgeknipst. Freut euch also, wenn ich in ca. sieben Monaten, wenn ich alle Fotos durchgeguckt, aussortiert und bearbeitet habe, so drei oder fünf Bilder im Fotoblog poste.

Es ist wieder passiert! Ich habe jemanden zu Tode gegoogelt! Wie schon vor fast beinahe exakt zwei Jahren (Hier zu hören, ab Minute 8:08: https://radiobastard.fm/2581-zu-tode-gegoogelt/) habe ich es wieder getan. Letzte Woche aus irgend einem Grund nach Hayden Panettiere im Internet gesucht und zack: Vorgestern hat sie die Hufe hochgerissen. Das ist Death-Note 2.0 Cyber Edition.

Liege nackt in einem Frankfurter Hotelzimmer und schaue eine Doku über fickende Kröten. Oder schaut die Doku mich? Kann die Kröte mich sehen?
Die Generation X geht bis 1980. Die Millennials beginnen bei 1980. Ich bin 1980 geboren. WAS BIN ICH!? Ein Grenzfall?
Ich bin der letzte Jahrgang der Gen-X und gleichzeitig der erste der Millennials. Ich bin eine Chimäre, ein Hybrid. Laut Wikipedia nennt man diese Generation auch Xennials. Finde, das klingt ziemlich hot. Gehen wir einen Schritt weiter und nennen es Xenomorph, dann bin ich fein damit und kann wieder ruhig schlafen.
Wir sind die 100ccm-Klasse gefahren. Wir sind die 150ccm-Klasse gefahren. Wir sind sogar die gespiegelte 200ccm-Scheiße gefahren. Wir haben alle Cups absolviert, egal ob Pilz-, Bananen- oder fucking Glocken-Cup. Und natürlich auch alle Cups vom Booster-Streckenpass. Wir haben Zeifahren gemacht und sind Versus-Rennen gefahren. Wir sind sogar soweit gegangen, dass wir Versus-Rennen mit den gleichen Fahrern und völlig identischen Fahrzeugen, komplett ohne Items und Münzen gefahren sind, um die Bedingungen absolut gleich zu halten.
Und dennoch muss ich trotz über 25 Jahren mehr Erfahrung auf dem Buckel zugeben: Ich habe in Mario Kart 8 einfach keine Schnitte mehr gegen den 12jährigen.
Mein Herz ist erfüllt von einem seltsamen Gefühlsgemisch aus Stolz, Traurigkeit und auch ein bisschen Wut, weil die kleine arrogante Ratte mittlerweile so gut ist, dass er, während er fährt, auf MEINE Bildschirmhälfte guckt und mir sagt, wenn ich Fehler mache. Das ist doch wohl eine Frechheit!

Wenn du magst, treffen wir uns heute Abend auf der Halde unterm Tetraeder und dann darfst du mal durch meine Brille dahin gucken, wo die Sonne nicht hin scheint.

Brauchte heute in der Firma einen Fake-Strichcode, damit Kunden denken, dass die damit beklebten Dinge irgendwo bei uns in irgendeinem Computer registriert und nachverfolgbar sind. IYKYK.

Am Wochenende in freier Wildbahn fast ein halbes Kilo Brummbeeren gefarmt. Geschmacklich irgendwo zwischen einer neun und einer zehn. Unter Skyr gerührt hat die Mischung aus unfuckingfassbar süßen und teilweise bisken sauren Beeries wirklich für Party in der Futterluke gesorgt.
Heute dann aus Ermangelung an Zeit eine 125g Schale für 3€ (Das ist ein Kilopreis von 24 Øren!) gekauft und was soll ich sagen: Die waren gar nicht mal so gut. Sie waren sehr groß und dick, haben aber nach nichts geschmeckt. Wie ein frisch geduschter Pimmel.
Hasse mich schon wieder selber, weil ich mich den ganzen Vormittag nicht vom Schreibtisch losreißen konnte, um mir Frühstück zu besorgen und jetzt ist schon Mittagszeit vorbei und ich hab so Hunger und bin so hangry, dass ich drei Döner inhalieren könnte. Wegen Diät gibt’s aber nur Joghurt. Den hab ich natürlich nach dem Wochenende nicht mehr im Haus (ICH HAB NICHTS FRESSBARES IM HAUS!) und deswegen muss ich erst zum Rewe fahren. Weil ich aber genervt und mies gelaunt bin, hab ich einfach GAR KEINEN BOCK auf die anderen Menschen dort. Pizza, Döner, Spanferkel? Alles kein Problem. ABER EINEN JOGHURT MIT FRÜCHTEN LIEFERDIENST GIBT’S NATÜRLICH NICHT!!!
10 Die Kreditkarten-App auf meinem Dienst-iPhone sagt mir, dass ich mich bitte erstmal im Browser anmelden soll, um das iPhone als vertrauenswürdiges Gerät hinzufügen zu können.
20 Die Kreditkarten-Website sagt mir nach Eingabe meiner Login-Daten, dass ich die Anmeldung bitte in der Kreditkarten-App auf meinem iPhone bestätigen soll.
30 Goto 10
Ich bleibe jetzt einfach bis 17 Uhr in dieser Schleife gefangen und mache dann Feierabend.
Ich möchte das hier kurz ein für allemal klären: Mein Lieblings-Turtle ist Donatello.
Ja ich weiß, Kino ist teuer yada yada… 27 Euro für einen Erwachsenen und ein Kind um Toy Story 5 von einer halbwegs akzeptablen Position im Saal zu gucken find ich trotzdem bodenlos. Und der war nicht mal in 3D oder hatte Überlänge.
Was mich aber noch mehr genervt hat: Seit dem Umbau und der Neueröffnung im Juni diesen Jahres gibt’s die klassischen Schalter, an denen man sich vor dem Film zu völlig überteuerten Preisen von unfreundlichen Aushilfskräften wässrige Cola und lauwarmes Popcorn kredenzen lassen konnte, nicht mehr. Stattdessen betritt man jetzt den „Marketplace“. Einen neu gestalteten SB-Bereich, in dem Gäste Snacks und Popcorn aus Schränken wie in der Tankstelle fingern und Getränke selbst zapfen müssen (Es gibt Pepsi im Plastikbecher! Würg!), wo man Merch-Kinkerlitzchen kaufen kann und am Ende durch die Kasse muss. Ganz ehrlich? Das fühlt sich an wie eine Mischung aus ReweToGo am Flughafen, Elbenwald im Einkaufscenter und IKEA-Restaurant. Maximal unangenehm. Dann doch lieber wieder dem unfreundlichen und pickeligen Studienabbrecher dabei zuschauen, wie er in Zeitlupe Popcorn in den Becher füllt und an der Bedienung der Kasse scheitert.
Übrigens hat nur 100 Meter vom Kino entfernt, jüngst ein neuer Ableger von Karls Erlebnis-Dorf eröffnet. Dementsprechend auch das Publikum, dass dort in Oberhausen an diesem warmen Sonntagnachmittag herum mäanderte, auf dem Weg ins Temu-Disneyland: Duisburger Schickeria und das Who-is-who aus den Wartezimmern der Bundesagentur für Arbeit.
Da fahre ich doch liebend gerne demnächst wieder in die Essener Innenstadt, in die altehrwürdige Lichtburg, buche mit dort eine Loge, blicke von dort auf das einfache Volk unten auf dem Parkett hinab und vorbei, auf die gigantische Leinwand, die von einem 70mm Projektor bestrahlt wird und genieße meine Coke aus der Glasflasche. Und beim Verlassen des Kinos bettelt mich noch irgend ein Obdachloser um ein paar Euro an. Das hat wenigstens Stil und vor allem Seele!
Ich hab gerade festgestellt, dass die Notizen, die ich hier in den Blog schreibe, und die dann automatisch bei Mastodon, Threads und Bluesky gepostet werden, aus irgendeinem Grund nicht im RSS Feed auftauchen. Und da ich weiß, dass es den einen oder die andere gibt, die diesen Blog hier ausschließlich via RSS lesen, muss ich da wohl nochmal mein Konzept überdenken.
Zweitausendvierhundertelf Tage rauchfrei.